Fashion

About Karl Lagerfeld

>> Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren <<
Zitat Karl Lagerfeld

Wer ist Karl Lagerfeld ?!
Wer ist dieser Mann und was für ein Einfluss hat er in der Modewelt ?!
Viele kennen seinen Namen, wissen was er ist und wie er aussieht.
Doch was für ein Kopf steckt tatsächlich hinter dieser brillanten schwarzen Sonnenbrille ?!

Man sagt was Karl berührt wird zu gold, wie aus der Saga der griechischen Mythologie König Midas. Egal ob Balmain, Patou, Chloé, Tiziano Roma, Fendi oder Chanel, alle haben sich um die Wundertüte gerissen. Alle von ihnen haben ihre Kollektionen -zumindest teilweise schon- von dem Wunderkind Lagerfeld entwerfen lassen. Ohne Ihn ist die Modewelt heute undenkbar. Erst er hat Chanel zu dem gemacht, was es ist. Dieser Mann scheint unantastbar, graziös, gebildet, interlektuell und ein absolutes Genie. Er hat viele Talente, sei es wie gewusst das Zeichnen der Modeoutfits, das Fotografieren, das promoten von Topmodels, die kanten der Kunst oder das Händchen für die Innenarchitektur. Er beweist immer wieder seit den 50er Jahren das perfekte Gespür und erweisst jedes mal wieder seinen 6ten Sinn. Das Glück scheint es mit Ihm gut zu meinen und steht stets an seiner Seite.

Sein wahres Alter bleibt wohl in den Sternen liegen, da er selbst nicht genau sagen kann wann er geboren wurde und alle Dokumente damals im Krieg verbrannten. Quellen sind sich bis heute uneinig, die einen behaupten 10. September 1938 die andere 1935, wiederum sagen neue belege er sei 1933 geboren. Er selbst sagte, das er nicht mal genau wüsste ob der 10. September sein wahrer Geburtstag ist. Er hält auch nicht viel vom feiern seines Geburtstages, weil allein die Vorstellung des Älterwerden zu feiern, ist in Lagerfelds Augen “grauenhaft”. Was man jedoch sicher sagen kann, dass er aus Hamburg kommt.

Er ließ sich damals zwischen 6- 10 Jahren inspirieren von der Satirezeitschrift “Simplicissimus” und schloss sich nachdem er die Zeitschriften auf dem Dachboden fand, nur noch dort ein. Für den ganzen Tag ging er mit einer Erdnussbutterstulle hinauf und fing an die Karikaturen nach zu zeichnen, um ihnen mit eigener Hand Leben einzuhauchen. Während er in aller Ruhe zeichnete, tobte draussen der Krieg und allmählich bekamen auch die reichen Lagerfeldts (früher noch mit dt geschrieben) dies zu spüren. Die Lebensmittel wurden knapp, doch noch versorgten ihr Hof und die Milchfabrik die Lagerfelds recht gut. Jedoch schlechter stand es um Karls Malkasten. Dem angehenden Maler gingen die Buntstifte aus, doch davon ließ er sich nicht beirren. Da Not bekanntlich erfinderisch macht, behalft sich Karl für seine Zeichnungen mit Ziegelkrümeln, Kohle und Fliederblüten. Obwohl er ein aussergewöhnliches mega Talent, ein Genie ist und seine Freunde sich die handgezeichneten Skizzen des Designers mittlerweile an die Wände hängen, da sie Kultstatus erreichten, käme Lagerfeld selbst nie auf die Idee und sagt ganz klar:

>> Ich bin Modemacher kein Künstler. <<

Als Kind sehnte sich Lagerfeld, schnell erwachsen zu sein.

>> Ich spielte nicht mit anderen Kindern, ich fand Kinder grauenhaft, sagte er.
Mein Kindheitswunsch war es, kein Kind zu sein. <<

Klar der Grosse, hasste die Schule und schrieb sich nach eigenen Angaben stetig selbst Krank. Die Schule brach er vorzeitig ab und besitzt auch keine höhere Schulbildung oder Abitur. Dann zog er nach Paris. Nachdem ein ehemaliger Lehrer aus Hamburg, Lagerfelds Zeichnung von einem Kamelhaarmantel zu einem Fest der “École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne einer Pariser Modeschule schickte”, da ein Talentwettbewerb für Designer von morgen veranstaltet wurde, gewann er den ersten Platz in der Kategorie “Bester Mantel”. Allerdings zu Karls Überraschung, da er nicht wusste das der ehemalige Hamburger Lehrer dies einreichte. Erst 6 Monate später erfuhrt Lagerfeld per Telegramm von seinem ersten Modepreis. Darauf hin konnte er sich zwischen Balenciaga oder Balmain entscheiden. Obwohl Balenciaga damals die Nummer eins in der Pariser Modeszene war und selbst Grössen wie Dior sich vor ihm verbeugten, entschloss Karl lieber zu Balmain zu gehen.

Er begründete seine Wahl 1972 nach Balenciagas Tod, >> er wäre nicht so beeindruckt von Balenciaga gewesen. << Und auch da zeigte Karl wieder ein gutes Händchen und das Gespür für den 6ten Sinn. Balenciaga mag zwar der Platzhirsch der Pariser Modeszene sein, doch Balmain gilt als genialer Trendsetter und begnadeter Netzwerker. Bei Balmain absolvierte Lagerfeld dann noch eine Schneiderlehre. Obwohl er die Schule abbrach, ist er dennoch belesen wie kein zweiter. Er besitzt um die 300 000 Bücher. Er selbst sieht sein Bildungsstand als unspektakulär und obwohl er Goethe oder Rilke aus dem Stegreif zitieren kann, sieht sich Lagerfeld nicht als Intellektuell sonder als “sehr kultiviert”. Karl rauchte und trankt nie, jedoch hat er ein Faible für Menschen mit einem Hang zur Selbstzerstörung. >> Es ist gegen meine Natur, schwach zu werden <<, analysierte er kokett. Er ist immer gepflegt, elegant, nüchtern und bewahrt vor allem einen kühlen Kopf. Und doch sucht er den Kontrast, ja vielleicht braucht er diesen Gegensatz sogar. Auf der einen Seite er, der Modepapst, unnahbarer, stiller Beobachter – auf der anderen Seite blutjunge Mannequins, die den Champagner in Strömen fliessen lassen, Rockstars mit all ihren Skandalen und Drogenexzessen, Musiker, die straucheln und scheitern. Sei es Mick Jagger, den er für sein Selbstbewusstsein bewundert, oder auch Britney Spears die eine Talfahrt hinlegte, nachdem ihr der Ruhm zu Kopf stieg und dennoch immer wieder aufsteht und an ihrem Comeback arbeitete. Es ist die Verletzlichkeit dieser Menschen, die sie, gepaart mit ihrem grossen Talent, für Lagerfeld so faszinierend macht.

Doch ein Mensch hat es Lagerfeld mehr angetan als alle andere. Einer, dessen Erfolg und Leid so nah beieinanderlagen, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind. Mit seiner einzigartigen Musik begeisterte er die Massen, doch privat war er der verhängnisvollen Droge Heroin hoffnungslos verfallen. Es ist wieder einmal diese Mischung aus Genialität und Verletzlichkeit, die “Ray Charles”, den brillanten Blues-pianisten, in Lagerfelds Augen so unwiderstehlich wirken ließ. Inspiriert von Ray Charles, komplettierte der Modezar in den Sechzigerjahren seinen Look durch eine ebenso eigenwillige Sonnenbrille, wie der blinde Musiker trugt. Es müssen mittlerweile unzählige Brillen sein, die sich gehäuft haben und obwohl er auch immer mal wieder das Modell wechselt, bleibt “Karl der Coole” dem Sonnenbrillenlook bis heute treu. Er selbst ist ein Sammler, kein Besitzer. Lagerfeld weiss nicht, wie viel Geld er hat. Er will es auch gar nicht wissen. >> Da könnte man ja sonst geizig werden. << Er selbst sagt, zum Verhandeln gibt es die Geschäftsleute. >> Das Geld selbst ist zum ausgeben da und so muss es hinaus aus dem Fenster, damit es zur Türe wieder reinkommt. <<

Es gibt noch so viele Geheimnisse die dieser Mann ausstrahlt und doch denkt man Ihn durchschaut zu haben, was aber keinesfalls der Fall ist. Er ist eine Bewunderung und eine Inspiration für mich. Ich kann mich selbst in vielen dingen wieder finden, die Ihn ausmachen.

>> Wer gestresst ist, der macht etwas falsch. Den amüsiert seine Arbeit nicht. <<

“Denn Ich bin eher Strass als Stress…”

The crazy world of Karl Lagerfeld !!!

*Auszüge aus Karl Lagerfeld – Kleine Anekdoten aus dem Leben eines großen Modeschöpfers

*Zusammenfassung – Who Is Tiffany

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